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Vorwort

Im vorliegenden Band wird das Dritte Treffen der JungslavistInnen dokumentiert, das vom 30. September bis 2. Oktober 1994 in Hamburg stattfand. Die Veranstalter danken der Universität Hamburg, insbesondere dem Slavischen Seminar, für ihre Unterstützung bei der Vorbereitung dieser Arbeitstagung, sowie dem Fachbereich Rechtswissenschaften I, in dessen Räumen wir tagen konnten.

Mit der dritten Tagung dieser Art darf vielleicht schon von einer gewissen Traditionsbildung gesprochen werden, umso mehr, als in der Zeit, in der an diesen Sammelband letzte Hand angelegt wird, bereits das Vierte JungslavistInnen-Treffen in Frankfurt stattfindet. Im Rückblick muß ein besonderer Dank an Tilmann Reuther ausgesprochen werden, der die Dokumentation des ersten, Wiener Treffens als Nummer 33 des Wiener Slawistischen Almanachs und jene des zweiten, Leipziger Treffens als Sonderband des Almanachs der Öffentlichkeit zugänglich machte. Mit dem vorliegenden Band erscheinen die Arbeiten des JungslavistInnen-Treffens erstmals in der Specimina-Reihe, wofür wir den Herausgebern zu großem Dank verpflichtet sind.

Die Treffen verstehen sich als Arbeitstreffen mit einem gewissen Workshop-Charakter, die Teilnehmer rekrutieren sich bewußt aus jenem Kreis von Nachwuchs-SlavistInnen, die noch nicht habilitiert und/oder in einer Lebensstellung befindlich sind. Einer gemeinsamen Richtung oder Schule hingegen möchten die Teilnehmer sich nicht zuordnen. Sowohl das thematische Spektrum und die behandelten Sprachen wie auch der theoretische Hintergrund und das methodische Herangehen versuchen lediglich ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: interessante Fragen in – hoffentlich – interessanter Weise anzugehen.

Dem Workshop-Charakter angemessen wurden auf dem Treffen auch Beiträge vorgestellt, die als Bestandteile umfassenderer Arbeiten bzw. als Zwischenergebnisse größerer Vorhaben nicht zur Veröffentlichung im gegebenen Zusammenhang gedacht waren. Dennoch haben diese Beiträge wesentlich zum Erfolg des Treffens beigetragen, wie wir zugleich hoffen, daß die daran anknüpfende Diskussion umgekehrt den Vortragenden von Nutzen war. Bei diesen handelt es sich um Sylke Eichler (Leipzig), Dorothee Fehrmann (Leipzig), Robert Hammel (Göttingen), Uwe Junghanns (Berlin) und Jana Schulze (Leipzig/Bautzen).

Es verbleibt den Herausgebern, allen Beteiligten für ihre Geduld und Ausdauer zu danken und ihnen viele interessierte Leser zu wünschen, die vielleicht gerade an der Mischung der Beiträge dieselbe Freude empfinden wie die Teilnehmer des JungslavistInnen-Kreises selbst.

Horst Dippong im September 1995

Linguistische Beiträge zur Slavistik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. III. JungslavistInnen-Treffen Hamburg 1994. Hg. Horst Dippong. München: Sagner 1995 (= Specimina philologiae slavicae, Supplementband 42), 1.

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